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Immunostimulation in der Onkologie

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Immunsystem und Tumore

Das Immunsystem besteht aus einer Reihe von Zellen und Geweben, die den Körper vor Fremdstoffen wie Bakterien, Viren, Pilzen, aber auch vor Zellen des Körpers schützen, die bei einer Mutation wie Krebszellen ein "fremdes" Aussehen annehmen.

Die wichtigsten Werkzeuge, mit denen das Immunsystem seine Funktionen erfüllt, sind die Lymphozyten (oder weißen Blutkörperchen), die im Blut und in der Lymphe fließen und somit alle Körperregionen erreichen. Die natürlichen Killer (NK) -Lymphozyten, die die Krebszellen zerstören, sind besonders wichtig für ihre Wirkung gegen Krebs.

Eine Studie von der University of Leeds (Vereinigtes Königreich), in Breast Cancer Research veröffentlicht, untersucht die Auswirkungen von Chemotherapeutika auf Immunzellen und Antikörper. Die Studie zeigt, dass einigen dieser - B-Lymphozyten und eine Art von T-Lymphozyten , genannt T-Helfer (CD4 + T) - auch nach neun Monaten vom Ende der Therapie an verändert bleiben.

Dies führt zu den häufigsten Nebenwirkungen der Chemotherapie: Myelosuppression (Abnahme der Blutzellenproduktion, also auch Immunsuppression), Mukositis (Entzündung der Schleimhaut des Verdauungstraktes) und Alopezie (Haarausfall).

Die Studie zeigt, dass eine Chemotherapie zu einer Veränderung der Zellen des Immunsystems führt, die über 9 Monate anhalten kann. Es ist seit Jahren bekannt, dass Patienten, die eine Chemotherapie erhalten, aufgrund der Reduktion von schützenden Zellen in ihrem Blut anfälliger für bakterielle oder virale Infektionen sein können, und Vorsichtsmaßnahmen sind in den Behandlungsschemata enthalten.

Nicht bekannt war, dass der Effekt noch mehrere Monate nach dem Ende der Therapie anhalten könnte. Die Auswirkungen dieses Ergebnisses können unterschiedlich sein. Die Autoren schlagen vor, dass eine Abnahme der B-Zellen (Zellen, die Antikörper produzieren) und eine Verringerung der Antikörperspiegel gegen einige infektiöse Agenzien (Pneumococcus, Tetanus) zu einem geringeren Schutz gegen Infektionen selbst für längere Zeit nach dem Ende der Behandlung führen können.

Das Wachstum von Natural Killers Lymphozyten kann jedoch durch die Aufnahme von Echinacea purpurea und anderen Unterarten der Familie dieser Pflanze stimuliert werden, wie eine Studie zeigt. (Natural killer cells from aging mice treated with extracts from Echinacea purpurea are quantitatively and functionally rejuvenated. Currier NL1, Miller SC. PMID: 10978684)

Der durch Echinacea purpurea in der Anzahl der NK-Zellen vermittelte Anstieg war in der Tat parallel zu einer Erhöhung ihrer antitumor lithischen Funktionskapazität.

Proantin

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